Alex Flinn - Beastley
Kyle Kingsbury ist ein versnobter, reicher Schönling. Er interessiert sich nur für seinen eigenen Spaß und den treibt er auch gerne auf Kosten anderer Schüler und kann dabei so richtig gemein sein. Eines Tages gerät er an Kendra, ein hässliches Mädchen, dass er versucht vor den Augen seiner Mitschüler auf dem Abschlussball zu demütigen. Doch was er nicht weiß, ist das Kendra eine Hexe ist und ihn dazu verflucht ein Biest zu sein.
Wer kann sich schon davon freisprechen, nicht auf Äußerlichkeiten zu achten? Wohl kaum jemand und da hilft die berühmte Erkenntnis 'Man sieht nur mit dem Herzen gut' leider reichlich wenig. Kyle muss am eigenen Leib erfahren, was der Verlust von Schönheit bedeutet. Sein Vater wendet sich von ihm ab und die einzigen Menschen, zu denen er noch Kontakt hat sind sein blinder Privatlehrer Will und die Haushälterin Martha. Dieses Buch ist eine sehr gelungene Neuerzählung von dem Märchen 'Die Schöne und das Biest'. Geschickt beschreibt die Autorin die Palette der Gefühle die das Biest durchwandern muss um zumindest innerlich ein besseres Wesen zu werden, wobei ich die Auswahl seiner Bücher auch sehr interessant fand. Wie das Biest seine Liebe findet und ob er es schafft wieder zurückverwandelt zu werden, sollte jeder selber herausfinden.
Beastly von Alex Flinn - Baumhaus - 336 Seiten
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