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Buch Rezension: Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley
Buch Rezension: Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley

Buch Rezension: Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley
Inhalt:
Es ist das Jahr 1950 und die elfjährige Flavia de Luce wächst zugsammen mit ihren beiden Schwestern in einem alten Herrenhaus in England auf. Ihre Mutter ist vor vielen Jahren beim Bergsteigen in Tibet verunglückt und so wachsen die Kinder bei ihrem eigenbrötlerischen Vater und dem Faktotum Dogger auf.
Flavia liebt nichts so sehr, wie die Chemie und das Experementieren in ihrem Labor. Ihr besonderes Interesse ist die Welt der Gifte. Sie ist ein kleines rachsüchtiges Mädchen, die es ihren Geschwistern gerne heimzahlt, wenn diese wieder einmal gemein zu ihr waren, dabei handelt sie nie unüberlegt und nimmt sich die nötige Zeit um eine angemessene Strafe für sie zu finden.
Eines Tages liegt auf der Schwelle des Hauses, eine tote Zwergschnepfe, auf deren spitzen Schnabel eine Briefmarke aufgespießt ist. Der Anblick des Vogels versetzt ihrem Vater einen Schock. In der Nacht schnappt Flavia einige Gesprächsfetzen von ihrem Vater und einem fremden Mann auf, die aus der Bibliothek dringen. Als Flavia am nächsten Morgen in den Garten geht findet sie einen Mann im Gurkenbeet liegen, der mit dem Wort 'Vale' sein Lebenslicht auspustet.
1. Satz:
Im Wandschrank war es so dunkel, und die Dunkelheit hatte die Farbe von altem Blut.
Rezension:
Flavia de Luce ist anders als andere Mädchen in ihrem Alter. Sie hat einen brillanten Verstand, den sie messerscharf einzusetzen pflegt. Der Tote im Gurkenbeet ist ür Flavia eine Herausforderung zu zeigen, was in ihr steckt. Zu dem geht es darum, ihren Vater von dem Verdacht des Mordes zu befreien. So macht sie sich mit ihrem Fahrrad Gladys auf den Weg um die einzelnen Puzzle-Teile des Verbrechens zusammenzufügen. Sie erfährt vieles über ihren Vater, den leidenschaftlichen Briefmarkensammler und dessen Schulzeit. Akribisch fügt sie Stück für Stück zusammen und vergißt darüber hinaus aber nicht ihre Schwestern, die sie gerne plagen.
Flavia ist in ihrer trockenen Art ein Charakter, der mir sehr schnell an Herz gewachsen ist und die mir ein ungetrübtes Lesevergnügen verschafft hat. Die Geschichte ist spannend bis zur letzten Seite und die skurilen Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Ein gelungener Auftakt für eine neue Serie.
Fazit: Flavia de Luce ist en kleines Meisterwerk und man darf auf den Folgeband gespannt sein.
Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley - Penhaligon Verlag
Aktualisiert (Freitag, 07. Januar 2011 um 13:11 Uhr)




