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Trailer, Trivia und Rezension - Das Geheimnis der Mondprinzessin Drucken E-Mail
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Das Geheimnis der MondprinzessinDas Geheimnis der Mondprinzessin

Story:

Nach dem Tod von ihrem Vater muss Maria Merryweather zu dem Verwandten Sir Benjamin ziehen. Dieser wohnt in einem schönen, doch leider schon sehr heruntergekommenen Herrenhaus. Immerhin scheint in dem alten Gemäuer Magie zu stecken. So spielt das Klavier von selbst, die Zimmerdecke scheint verzaubert und auch der große schwarze Hund birgt ein Geheimnis.
Bald erfährt Maria, dass auf dem Tal ein uralter Fluch liegt und gerade sie ist die Einzige, die ein großes Unheil abwenden kann.

 

Rezension:

Aufgrund des kitschigen Covers, stand ich dem Film zunächst mehr als skeptisch gegenüber. Doch schon bald konnte er mich verzaubern und ich ließ mich in die magische Welt vom Mondtal entführen.
Der Film wirkt zwar wie ein Märchen für Kinder mit seinen Einhörnern, den schönen Farben und der jungen Protagonistin, doch schon ziemlich schnell wird klar, dass dieser Film auf unnötige Albernheiten verzichtet. Das Märchen ist düster viktorianisch, ohne dabei zu gruselig zu werden.

Die wunderbare Ausstattung macht diesen Film zu einem Werk mit wunderschönen Bildern. Obwohl ‚Das Geheimnis der Mondprinzessin‘ sichtlich kein riesiges Budget hatte, wurde das Beste aus dem Film herausgeholt. Die viktorianisch angehauchten Kleider sind ein Traum und auch das Zimmer von Maria, ist so liebevoll gestaltet, dass man am liebsten gleich selbst einziehen möchte.

Der Film richtet sich an alle, die Märchen lieben. ‚Das Geheimnis der Mondprinzessin‘ erinnert ein wenig an ‚Alice im Wunderland‘ und Fans von diesem Klassiker, sollten sich unbedingt auch diesen Film ansehen.  Auch Fans von Filmen wie ‚Narnia‘ und ‚Peter Pan‘ können sich hier verzaubern lassen.

Ein sehr schöne Märchenverfilmung und die Romanvorlage ist auch sofort auf meinen Wunschzettel gewandert.


Cast:

Dakota Blue Richards als Maria Merryweather
Juliet Stevenson als Miss Heliotrope
Natascha McElhone als Loveday
 Ioan Gruffudd als Sir Benjamin Merryweather
Tim Curry als Cœur De Noir
Augustus Prew als Robin De Noir

Regie:
Gabor Csupo

Tagline:
A magical journey begins

Facts:

  • Der Film basiert auf dem Buch 'Das kleine weiße Pferd' von Elizabeth Goudge
  • Als Schloss der Merrywearthers diente das Schlossberger Schloss in Ungarn
  • Die Szenen von der Festung der de Noirs wurde auf Schloss Csesznek in Ungarn gedreht
  • Vier Hunde spielten die Rolle des Wrolf
  • Dakota Blue Richrads hatte das Buch 'Das kleine weiße Pferd' noch nicht gelesen gehabt, als sie den Part der Maria bekam
  • Der Großteil des Films wurde in Ungarn gedreht und der Rest in England
  • Das geschätze Budget waren 12 Millionen US-Dollar

 

Infos:

Freigegeben ab: 12 Jahre
Spieldauer: 103 Min.
Produktionsjahr: 2008
Genre: Märchen / Fantasy

 

 

 

 
Trailer, Trivia und Rezension - Captain America mit Chris Evans & Stanley Tucci Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 02. Juli 2013 um 15:49 Uhr
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Captain AmericaCaptain America - The First Avenger

Story:

Steve Rogers (Chris Evans) hat nur ein Ziel - Er will unbedingt im zweiten Weltkrieg kämpfen. Nur leider will ihn niemand für den Kriegsdienst verpflichten. Er ist viel zu klein, schwächlich und hat Asthma. Doch trotzdem geht Rogers von einer Musterung zur anderen und wird immer wieder abgewiesen.
Durch Zufall trifft er auf den Wissenschaftler Abraham Erskine ( Stanley Tucci), der jedoch mehr in ihm sieht und ihm eine Chance gibt, sich in der Armee zu beweisen.
Was Steve nicht weiß ist, dass Abraham Erskine jemanden für ein einzigartiges Projekt sucht. Der Forscher will einen Helden erschaffen und Steve scheint genau das zu sein, wonach er gesucht hat. 


Rezension:

Letztlich ist diese Comic Verfilmung nicht schlecht, aber Captain America schaffte es einfach nicht sich in mein Herz zu fighten. Ich fand  keinen emotionalen Zugang zu ihm.
In diesem Film geht es um den zweiten Weltkrieg und um einen Superhelden, der nicht wegen seiner Kraft, sondern wegen seines Mutes ausgesucht wird. Dieser wird nun von Wissenschaftlern aufgepimpt, um gegen den Nazi Johann Schmidt vorzugehen.
Der Film punktet mit seine Actionszenen, doch fehlte mir der marveltypische Humor. Der Film ist mir persönlich ein wenig zu überladen mit amerikanischen Patriotismus, aber was will man bei einem Capatin America auch erwarten?
Vielleicht habe ich auch lediglich keinen Zugang zu Captain America gefunden. Der Charakter ist für mich zu moralisch und ethisch rein angelegt. Er ist nicht so überheblich wie Thor, nicht so cool wie Tony Stark, nicht so geheimnisvoll wie die schwarze Witwe und auch nicht so interessant wie Hulk. Für mich ist er einfach der schwächste der Avengers - Rein charakterlich.
Erst bei dem Film ‚The Avengers‘ schaffte er es mich als Gegengewicht zu Tony Stark zu überzeugen.
Doch es gab auch zwei Schauspieler, denen ich bei Captain America durchaus etwas abgewinnen konnte. Stanley Tucci überzeugte mich als liebenswerter Wissenschaftler und Dominic Cooper passte in die Rolle von Tony Starks Vater (solange man ihn nicht mit dem Vater aus den Iron Man Filmen vergleicht).

Ich kann diese Verfilmung jedem Marvel Fan ans Herz legen - Gesehen haben sollte man ihn.

Der Film ist nicht schlecht, aber kein ‚Must Have‘ im Regal. Mir reicht es durchaus ihn einmal gesehen zu haben.

CAST:
Chris Evans als Steve Rogers ( Captain America )
Hugo Weaving als Johann Schmidt (Red Skull)
Hayley Atwell als Peggy Carter
Stanley Tucci als Abraham Erskine
Tommy Lee Jones als Col. Chester Phillips
Dominic Cooper als Howard Stark
Samuel L. Jackson als Nick Fury
Natalie Dormer als Private Lorraine

Regie:
Joe Johnston

Tagline:

When patriots become heroes


Facts:

  • Eigentlich hatte Jon Favreau die Regie übernehmen sollen
    Hugo Weaving holte sich Anregungen für seinen deutschen Akzent von Werner Herzog und Klaus Maria Brandauer
  • Emily Blunt hatte die Rolle der Peggy Carter abgelehnt
  • Im Gespräch für die Rolle des Captain America waren unter anderen Will Smith, Jensen Ackles, Alexander Skarsgard, Kellan Lutz, Sam Worthington, Chace Crawford und Ryan Phillippe
  • Für die Rolle der Peggy Carter ließ sich Hayley Atwell inspirieren von Ginger Rogers
  • Nick Cassavetes war im Gespräch die Regie zu übernehmen
  • Im Gespräch für die Rolle der Peggy Carter waren Keira Knightley, Alice Eve und Gemma Arterton
  • Hayley Atwell trainierte für die Rolle der Peggy Carter sechs Tage die Woche
  • Um die Schwächliche Form von Chris Evans darzustellen, haben sie Special Effects und ein Körperdouble gebraucht
  • Dies war für Chris Evans die sechste Comic Verfilmung
  • Stanley Tucci nahm die Rolle an, weil er gerne deutschen Akzent sprechen wollte


Infos:


Freigegeben ab: 12 Jahre
Spieldauer: 124 Min.
Produktionsjahr: 2011
Genre: Action / Komödie

 

 

 
Trailer, Trivia und Rezension - 'Wild Target' mit Bill Nighy, Rupert Grint & Emily Blunt Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
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Wild Target


Story:

Rose(Emily Blunt) hat ein Problem, denn ihr letzter Deal ist ein wenig nach hinten losgegangen. Zusammen mit einem Kunstfälscher hatte sie versucht auf die Schnelle 900.000 Pfund zu machen. Gefälscht wurde ein Rembrandt, doch kaum hat sie das Bild verkauft und ist ins Auto gestiegen, fällt dem Käufer ( Rupert Everett) die Fälschung auf. Zu schade für Rose, dass es sich um einen extrem gefährlichen Mann handelt, der sie nun tot sehen möchte.
Auf Rose angesetzt wird Victor Maynard ( Bill Nighy ), ein Profikiller der alten Schule. Brillant, trocken und einfach british. Victor wird sofort von der unkonventionellen Kriminellen in den Bann gezogen.  Sie zu ermorden schlägt immer wieder Fehl.
Als ein anderer Killer sie töten will, entschließt Victor sich spontan ihr Bodyguard zu werden und damit fangen die Probleme erst an. 

 

Rezension

Um diesen Film zu mögen, muss man schon ein wenig neben der Spur sein. Diese schwarze Komödie ist so skurril, dass sie dem britischen Film alle Ehre macht.
Wild Target handelt von einer Wahlfamilie der etwas anderen Art. Auf sehr unkonventionelle Weise zusammen gekommen, bilden der Profikiller Victor, die Kriminelle Rose und der ahnungslose Tony (Rupert Grint) ein merkwürdiges Trio, dessen Zauber sich jedoch sehr gut entfalten kann. Vom Schicksal zusammengebracht, müssen sie untertauchen und sich behaupten gegen weitere Profikiller.
Der Film hat seine ganz eigene Art von Humor, basierend auf bizarren Momenten und Einfällen. ‚Wild Target‘ lässt sich keinesfalls in die übliche Masse an Filmen einordnen. Die Story, die Charaktere und die sehr gute schauspielerische Leistung, machen diesen Film zu etwas Besonderem.
Wild Target hat schon Kultcharakter.
Bill Nighy ist brillant als Victor Maynard - Profikiller in der dritten Generation. Victor verzieht keine Wimper bei seinen Jobs, ist schnell und gründlich. Zusammen mit seiner Mutter bildet er ein wunderbar tödliches Duo.
Emily Blunt besticht durch ihre flippige Art. Sympathisch mimt sie die Kleinganovin aus Überzeugung. Nichts ist vor ihr sicher, alles wird geklaut und jeder wird betrogen.
Rupert Grint spielt überzeugend Tony, der Hals über Kopf in die Gangstergeschichte stolpert und glaubt hier eine neue Familie gefunden zu haben.
Ein wahrhaft geniales Trio, dass unterstützt wird durch weitere geniale Schauspieler, die als Cocktailkirschen des Films fungieren. So findet unser Trio würdige Gegner in Rupert Everett und Martin Freeman.

Ich kann Wild Target jedem ans Herz legen, der britische Filme liebt und den schwarzen Humor der Inselbewohner hat. Wie immer bei einer Komödie, ist es hier eine Frage des Humors. Man muss schon eine Schwäche für bizarre Momente, eine abgedrehte Story und ausgefallene Charaktere haben.

Ich habe mich jedenfalls sofort in diese schwarze Komödie verliebt und werde sie sicherlich noch öfter sehen.

Ein wunderbarer Film, wenn man einen entspannten Abend verbringen will.  

Cast:
Bill Nighy als Victor Maynard
Emily Blunt als Rose
Rupert Grint als Tony
Eileen Atkins als Louisa Maynard
Rupert Everett als Ferguson
Martin Freeman als Dixon
Gregor Fisher als Mike


Regie:

Jonathan Lynn

Tagline:
They said 'Take her out'. He got the wrong idea.
 

Facts:

  • Remake des französischen Films 'Der Killer und sein Mädchen'


Infos:


Freigegeben ab: 12 Jahre
Spieldauer: 98 Min.
Produktionsjahr: 2009
Genre: Komödie/ Krimi

 

 

 
Trailer, Trivia und Rezension - Brügge sehen... und sterben? mit Colin Farrell Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
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Brügge sehen... und sterben?

Story:
Ray und Ken sind Auftragskiller und wurden nun von ihrem Boss Harry nach Brügge geschickt. Hier sollen sie für eine Weile untertauchen, denn bei ihrem letzten Auftrag ging etwas gehörig daneben.  
Während sie auf weitere Anweisungen von Harry warten, erkunden die zwei Profikiller das wunderschöne Brügge. Wie eine Märchenstadt breitet es seinen Charme vor ihnen aus.
Ray findet die Stadt dennoch fürchterlich und vor allem findet er keine Ruhe vor seinen eigenen Gedanken.
Dann kommt Harrys Auftrag und plötzlich ist alles anders als erwartet.

Rezension:
Ich weiß immer noch nicht ganz genau, was ich von dem Film ‚Brügge sehen... und sterben?‘ halten soll. Der Film ist schon seltsam, skurril und auch vollkommen neben der Spur.  Er ist jedenfalls weit entfernt von jedem Hollywood Konzept und kann mit vielen unerwarteten Wendungen faszinieren.
Der Film hat seinen ganz eigen Ton. Er ist ruhig und dennoch spannend. Obwohl ich in keiner Szene sicher war, ob ich den Film weitersehen will, hielt er mich bei der Stange und konnte mich letztlich doch begeistern.
Keinesfalls wird dem Zuschauer hier ein Actionfilm mit Popcorn Qualität geboten.
Als die letzte Szene über den Bildschirm flimmerte, brauchte ich eine Weile, bis ich alles für mich selbst sortiert hatte - Ob brillant oder zu seltsam für meinen Geschmack. Ich entschied mich für brillant, weil der Film andere Wege ging und dabei interessant blieb.
Colin Farrell, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes schaffen es die Geschichte real und lebendig wirken zu lassen. Besonders Colin Farrell konnte mich in der Rolle des naiven und von seinen eigenen Fehlern verfolgten Ray überzeugen.  Er zeigte eine ganze Bandbreite von Gefühlen und schaffte es dennoch Ray als entrückten Charakter dazustellen.
Ganz klar ist der Schauplatz Brügge ein weiterer Hauptcharakter und das zu Recht, denn mit seinen mittelalterlichen Gebäuden bietet die Stadt eine wundervolle Kulisse. Viel zu unbekannt ist diese Stadt in Belgien, die doch wirklich wie aus einem Märchen entsprungen wirkt.

‚Brügge sehen... und streben?‘ richtet sich an alle, die ein wenig mehr von einem Film erwarten als das übliche Hollywood Schema. Man sollte jedoch im Klaren sein, dass dieser Actionfilm sehr düster ist und sich sehr viel Zeit nimmt. Er stolpert nicht von einer Actionszene in die nächste und fängt das Leben der zwei Profikiller sehr ruhig ein.

Es ist ein Film, der zu Gesprächen und Diskussionen anregen kann und eignet sich daher auch wunderbar für einen Filmabend mit Freunden.

Es ist sicherlich ein Film, der nicht jedem gefallen wird, aber einer, den man nicht so leicht vergisst.

Erfrischend anders, konnte mich ‚Brügge sehen...und sterben‘ dann doch noch begeistern. Volle fünf Sterne für diese gewagte Produktion.


Cast:

Colin Farrell als Ray
Brendan Gleeson als Ken
Ralph Fiennes als Harry Walters
Clémence Poésy als Chloë

Regie:
Martin McDonagh

Tagline:
Shoot first. Sightsee later.
 

Facts:

  • Colin Farrell erhielt für diesen Film einen Golden Globe
  • Im Drehbuch sollten Ray und Ken zunächst Engländer sein, wurden dann jedoch als Farell und Gleeson an Bord kamen irisch
  • Außer im Flashback trägt Ray bei seinem Aufenthalt in Brügge nur ein einiges Outfit
  • Das Bild vom jüngsten Gericht, das Ray gefällt ist von Hieronymus Bosch
  • Martin McDonagh kam die Idee zu dem Film, als er selbst in Brügge war
  • Obwohl der Film zu Weihnachten spielt, wurde er vom 2. Februar 2007 -  28. März 2007 gedreht. Um das Weihnachtsfeeling zu erhalten blieben die Festtagsdekorationen daher bis Ende März in manchen Straßen stehen.
  • Brendan Gleeson war für diesen Film für einen Golden Globe nominiert
  • Martin McDonaghs Drehbuch wurde für einen Oscar nominiert
  • Ciarán Hinds hat einen Cameo Auftritt ( Die Dreharbeiten dauerten nur zwei Stunden)
  • Vier der Schauspieler waren auch in den Harry Potter Filmen zu sehen
  • Ray und Ken besuchen das Groeningemuseum
  • Der Film 'Wenn die Gondeln Trauer tragen' wird erwähnt
  • In der Originalversion wird 126x das Wort 'Fuck' gesagt
  • Ray erwähnt den Schauspieler  David Rappaport (Time Bandits), welcher 1990 Selbstmord beging

 

Infos:

Freigegeben ab: 16 Jahre
Spieldauer: 107 Min.
Produktionsjahr: 2008
Genre: Komödie/ Drama / Krimi

 

 

 
Tanguy - Der Nesthocker Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
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Tanguy - Der Nesthocker

Tanguy soll raus aus der edlen Pariser Stadtwohnung seiner Eltern. Wieso? Sicherlich nicht, weil er sich schlecht benehmen würde, denn Tanguy ist eine Art Gutmensch. Von seinen chinesischen Weisheiten getragen, ruht der 28jährige Franzose in sich. Nur seine Eltern sind alles andere als ruhig. Ihr Sohn geht ihnen gehörig auf die Nerven. Tanguys Mama läuft sogar schon zum Psychologen, weil sie in Träumen ihrem Sohnemann etwas antut und immer Magenprobleme bekommt, wenn Tanguy nur den Raum betritt.
Als Tanguy dann doch nicht nach Peking ziehen will und den Auszug erneut verschiebt, da beginnen seine Eltern ihm das Leben unbequem zu machen.

Ein wunderbar skurriler, lustiger und ausgefallener Film über die Probleme von Eltern mit ihren Nesthockern.
In diesem Film werden die Probleme amüsant geschildert, die Eltern mit dem allzu anhänglichen Nachwuchs haben können. Wenn das Nest zu bequem gemacht wurde, warum sollte dann der Sohn sich eine eigene Bleibe suchen? Das Hotel Mama und Papa hat doch alles zu bieten was man braucht. Edith und Paul wollen ihrem Sohn ja nichts böses, aber so langsam verlieren sie die Nerven und die Kontrolle über sich. So wird das Leben für Tanguy gefährlich. Edith und Paul werden natürlich von Schuldgefühlen geplagt, aber was sollen sie denn machen, wenn der Sohn alle Widrigkeiten mit einem Lächeln hinnimmt.
Typisch französisch, böse und skurril, liefern sich hier die Eltern einen Kampf gegen den in sich ruhenden Sohn. Da werden dann die Freundinnen verschreckt, das Zimmer ungemütlich gemacht und sogar die Aufschläge beim Tennis werden um einiges härter.
Der Film zeigt ein fantastisches Zusammenspiel von Sabine Azéma (Edith), André Dussollier (Paul) und Eric Berger ( Tanguy).
Besonders hat mir Hélène Duc als Großmutter Odile gefallen. Mit ihren bissigen Kommentaren, dem leichten Zwinkern im Auge und ihrer Weitsicht, ist sie das Salz in der Suppe.
Einziger Minuspunkt war, dass sich die Geschichte, ab einem gewissen Zeitpunkt, kurz in einen für mich nicht mehr nachvollziehbaren Wahn steigerte.

Der Film richtet sich an alle Fans des französischen Kinos. Wer den Humor der Franzosen mag und einen Faible für abgedrehte Geschichten hat, wird sich sicherlich in den Film verlieben können.
Auch alle Nesthocker, sowie die ab genervten Eltern, werden ihre Freude haben, solange sie einen Funken Selbstironie in sich tragen.

Ich mochte den Film auch noch beim zweiten Mal sehen und kann ‚Tanguy‘ mit reinem Gewissen empfehlen.

Cast:

Sabine Azéma als Edith Guetz
André Dussollier als Paul Guetz
Eric Berger als Tanguy Guetz
Hélène Duc als Odile


Regie:

Étienne Chatiliez

Infos:
Freigegeben ab: 12 Jahre
Spieldauer: 105 Min.
Produktionsjahr: 2011
Genre: Komödie



 
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