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Alles was Glück bringt

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Alles was Glück bringt

Schornsteinfeger – Waren vor vielen Jahrzehnten wahre Lebensretter.
Sie reinigten die Kamine und befreiten Sie von Russablagerungen und
machten diese Abzüge wieder frei, so dass es nicht zu Bränden oder
Rauchvergiftungen kommen konnte. Es wurde ihnen sogar nachgesagt,
mit dem Teufel im Bunde zu stehen und hätte so die Macht üble Geister
aus dem Haus zu bannen.

Einen Schornsteinfeger zu berühren verspricht Glück, ganz besonders
wenn man einen seiner Knöpfe anfasst.




Kleeblatt – Das vierblättrige Kleeblatt der Star unter den
Glücksbringern – aber nur wenn es gefunden wird. Mogelei in Form von
gekauftem Glücksklee gilt leider nicht. Hat man solch ein seltenes Stück
gefunden kann es den Besitzer auf Reisen schützen, wenn er es im Schuh
trägt und wenn er es in die Kleidung einnäht ist er gefeit vor allem Bösen.





Marienkäfer – Die hübschen kleinen Käfer halten nicht nur unsere
Blumen frei von Blattläusen, sondern bescheren auch noch Glück und
können heiratswilligen Damen einen kleinen Blick in die Zukunft werfen
lassen.
Landet ein Marienkäfer auf der Finger- oder Nasenspitze zählt man

die Sekunden (Jahre), bis er wieder startet und merkt sich die Richtung –
denn aus dieser wird der Zukünftige kommen.  Man kann auch die Punkte
auf seinen Flügeldeckelchen zählen 1 Punkt = 1 Jahr.  




Schwein – Das Schwein war ein Zeichen des Reichtums – kaum ein
anderes Tier ist in der Lage dem Menschen so viel zu liefern wie das
Schwein ( nur leider lebt es dann nicht mehr ).

Wie sehr wir das Schwein mit dem Begriff Glück und Geld verknüpft haben,
belegt der Ausspruch: Schwein gehabt!
Schweine als Glücksbringer sind überall ob aus Marzipan, Glas,
Porzellan oder mit einem Schleifchen um den Hals bei einer Tombola.
Hatte nicht schon einmal jeder ein Sparschwein?


 

Dreifarbige Katzen – Katzen galten als Glückssymbol gerade wenn
sie drei- oder noch mehr Farben hatten – die einzige Ausnahme bildete
die schwarze Katze.
Ein alter Spruch bringt das deutlich zum Ausdruck:
Wer die Katze ins Wasser trägt, trägt das Glück aus dem Haus.


Hufeisen – bringen nur dem wirklich Glück bzw. bewahren vor Unglück,
wenn es gefunden wird.

Pferde wurden als mythische Tiere verehrt und ein Teil ihrer Kräfte übertragen
sie auf das Hufeisen.

Böse Geister fürchten das Metall Eisen. Wie man das Hufeisen aufhängt,
ist Ansichtssache. Zeigt die Öffnung nach unten, gleitet das Unglück
daran ab – hängt man es mit der Öffnung nach oben, kann das Glück
hineinfallen und wird festgehalten.


Brot und Salz – Das obligatorische Geschenk zum Einzug. Das Brot
soll sicher stellen, dass immer genügend zum Essen vorhanden ist. Salz
ist ein Symbol für Reichtum (weißes Gold) und ein Garant für
wohlschmeckendes Essen.




Sonntagskinder – Wer an einem Sonntag das Licht der Welt erblickt,
dem glückt einfach alles und man sagt ihnen sogar Hellsichtigkeit nach –
so der Volksglaube.



Pfennig – So manche junge Frau hat sich ihre Brautschuhe mit
Pfennigen zusammen gespart, in der Hoffnung eine besonders glückliche
Ehe einzugehen. Gern wird der Pfennig auch in Kombination mit
anderen Glücksbringern verschenkt.
Ein Sparschwein klimpert erst richtig schön mit einem Pfennig
im Bauch und der Grundstock für eine reiche Zukunft ist so auch angelegt.
Heute hat der Cent den Pfennig abgelöst.



 

Fliegenpilz – Hübsch anzusehen und als Hexenpilz bekannt hat er
es wohl seiner berauschenden Wirkung zu verdanken, dass er als
Glückssymbol geschätzt wird.

 

Mistel – Das die Mistel eine mächtige Zauberpflanze ist, wissen
wir nicht nur von einem Comic.

Diese Schmarotzerpflanze kann uns vor Zauberei schützen, Krankheiten
vertreiben und soll sogar Schwangerschaften herbeiführen können.
Hilfreich hat sich dabei wohl der Brauch in der Weihnachtszeit erwiesen,
sich unter einem Mistelzweig zu küssen.




Münze in einen Brunnen werfen – In den Tiefen der Brunnen leben
die Nymphen und Wassergeister, werden Sie mit einer Münze bestochen,
kann es sein, das der Wunsch in Erfüllung geht.  

Einer der berühmtesten Glücksbrunnen ist die Fontana di Trevi und wenn
man in Rom ist, sollte man sich die Gelegenheit eine Münze hier einzuwerfen
nicht entgehen lassen.




Auf Holz klopfen – War zu früheren Zeiten eine Sicherheitsmaßnahme
um zu überprüfen, ob die Holzstützen noch intakt waren und man gefahrlos
der Arbeit unter Tage nach gehen konnte.




Sternschnuppen – Sie gelten seit jeher als Zeichen für einen Wunsch,
der schnell in Erfüllung gehen wird.

Aber nur der Wunsch wird Realität, der leise ausgesprochen wird und das
bevor die Schnuppe verglüht.

Früher galten die Sternschnuppen als Dochte der himmlischen Kerzen,
die den Engeln beim Putzen zur Erde fielen.


Scherben – Das Scherben Glück bringen, fällt spätestens bei einem
Polterabend auf.
Durch das laute Klirren des Geschirrs werden die bösen Geister vertrieben.  
Aber Vorsicht! ---- Zerbrochenes Glas zieht das Unglück an.




Daumen drücken – Im alten Rom entschied der Daumen des Cäsaren über
Leben und Tod.

Dem Daumen wurde magische Kräfte zugeschrieben. Ihn aufzulegen versprach
Linderung bei Wundheilung, Koliken und Zahnbeschwerden.
Wie wird der Daumen richtig gedrückt?

Man knickt den Daumen ein und umschließt ihn mit den verbleibenden Fingern.
So bringt er nicht nur Glück, er vertreibt so auch Albträume und hilft
gegen Schlaflosigkeit – nur nicht locker lassen…

Siehe auch:
Glück zum Lesen ( Bücher zum Thema Glück )
Glückskekse zum selber backen

 

 


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