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Rezensionen
Rezension: Teuflisches Genie von Catherine Jinks
Preview: Teuflisches Genie von Catherine Jinks

Inhalt:
Candel ist ein Genie und er ist erst sieben Jahre alt. An gleichaltrigen Kindern hat er kein Interesse und das Lesebuch der vierten Klasse ist unter seinem Niveau. Claudel ist eigentlich ein richtig netter Junge, aber er braucht eine geistige Herausforderung. Als er das Stromversorgungs-Sicherheitssystem knackt und ein Online-Überweisungssystem gibt die Polizei den überforderten Adoptiv-Eltern den dringenden Rat, ihn nicht mehr in die Nähe eines Computers kommen zu lassen und sie mögen sich den Rat des Kinderpsychologen Dr. Thaddeus Roth einholen. Soblad Dr. Roth die Eltern von Caudel losgeworden ist, lässt er Claudel an seinem Computer arbeiten und gibt ihm folgende Ratschläge: 1. Lass Dich nicht erwischen 2. Streite alles ab 3. Traue niemanden. Was hat Dr. Roth mit Claudel vor und wer sind Claudels leibliche Eltern?
Rezension
Ich empfand das Buch als sehr spannend. Ein Kind das von klein an manipuliert wird und das sehr schnell lernen muß, das es wirklich besser ist, nichts und niemandem zu vertrauen. Die Autorin hat es geschafft ein interessantes Netz aus Lügen, Technik und Überwachung um Cadel zu spannen. Wer ist böse, wer ist gut? Kann man irgendwem auch nur ein wenig vertrauen?
Cadel erlebt am eigenen Leib, was es bedeutet vollständig überwacht zu werden, keiner seiner Schritte bleibt unbeobachtet und trotz seiner überragenden Intelligenz wird es von Tag zu Tag schwerer, nicht den Überblick zu verlieren.
Vielleicht ist dieses Buch auch als klitzekleine Warnung vor einem Überwachungsstaat gedacht, obwohl unsere Regierung doch nur zu unserem Wohle agiert und dies stets im Auge behält...
Teuflisches Genie von Catherine Jinks - Knaur Verlag - ISBN: 978-3426500415 - 560 Seiten - 12,95 Seiten


